Klavierakkorde lernen leicht gemacht

Viele Menschen träumen davon, Klavier spielen zu können. Zuerst sollte man sich mit den Grundlagen vertraut machen, um dann ein gutes Verständnis für die Musik und die Akkorde zu bekommen. Obwohl Klavierakkorde oft vernachlässigt werden, sind sie doch für Anfänger eine hervorragende Möglichkeit, sich Melodien und ganze Songs anzueignen und einzuprägen.

Klaviertasten auf denen ein Notenblatt liegt

Aufbau der Klaviatur

Eine Klaviatur besteht aus insgesamt 88 Tasten, das Keyboard hat etwas weniger Tasten. Der Aufbau der Tasten folgt einem bestimmten Muster, welches sich entlang der Klavier Tastatur von links nach rechts wiederholt. Um auf dem Piano oder Klavier spielen zu können, ist es deshalb wichtig, sich fast blind und ohne große Mühe auf der Tastatur zurecht zu finden. Dafür gibt es Orientierungspunkte auf der Tastatur.

Es gibt weiße und schwarze Tasten auf der Klaviatur, wobei die weißen Tasten sich am Alphabet orientieren:

C – D – E – F – G – A – H – C

Die schwarzen Tasten sind in zwei unterschiedlichen Gruppen auf der Tastatur zu finden. Eine Gruppe mit zwei schwarzen Tasten und eine Gruppe mit drei schwarzen Tasten. Somit hat man gute Merkpunkte, um die weißen Tasten schneller und besser finden zu können. Das Muster wiederholt sich auf der gesamten Tastatur und auf der linken Seite der zwei schwarzen Tasten befindet sich immer das C. Es ist egal, wo auf der Tastatur sich die Hände befinden, dass C ist so ein guter Hilfspunkt, um sich zu orientieren.

Klaviertastatur mit NotenWas genau sind Klavier-, Piano- oder Keyboard Akkorde?

Akkorde sind nichts anderes, als der Zusammenklang von 3 oder 4 bestimmten Tönen. Deshalb spricht man auch von einem Dreiklang oder einem Vierklang. Da viele Musikstücke, gerade in der heutigen Popmusik mit Dreiklängen auskommen, ist es für den Anfang ausreichen, sich mit den Dreiklängen zu beschäftigen.

Um wichtige Keyboard Akkorde rasch zu erlernen, gibt es einige Klavierakkorde zum Ausdrucken, mit deren Hilfe, das in kurzer Zeit gelingt. Alle Akkorde haben Namen. Die Dur Akkorde sind am häufigsten, ebenso wie die Moll Akkorde. Beide klingen völlig verschieden. Moll Akkorde hören sich dramatisch, schwer und eher traurig an. Hingegen klingen die Akkorde in Dur fröhlich und heiter. Wurden erst einmal die Grundlagen der Klavierakkorde verstanden und eingeübt, kann man sie leicht in die Praxis umsetzen und so viele bekannte Lieder spielen lernen.

Der Unterschied zwischen Halbton- und Ganztonschritten

Jede Taste auf der Tastatur ist immer einen halben Schritt zur nächst folgenden Taste entfernt, egal ob die Taste weiß oder schwarz ist. Damit ist jede Taste entweder ein Halbton- oder ein Ganztonschritt von der folgenden Taste weg. Spielt man eine schwarze Taste neben einer weißen Taste, wird das als Halbtonschritt bezeichnet.

Spielt man die nächste weiße Taste neben der weißen Taste, bezeichnet man das als Ganztonschritt. Zwei Halbtonschritte ergeben immer einen Ganztonschritt. Gibt es zwischen den beiden weißen Tasten allerdings keine schwarze Taste, ist das ein halber Schritt und kein ganzer Schritt.

Als „Eselsbrücke“ für die Halbtonschritte kann man mit dem Merkwort CHEF arbeiten.

Damit ist gemeint, wenn zwei Halbtonschritte in dem Merkwort CHEF vorkommen, sind es zum Beispiel C oder E. Wenn zum Beispiel D gefragt ist, weiß man, der Buchstabe kommt nicht im Wort Chef vor und somit ist D ein Ganztonschritt.

Dur- und Moll-Akkorde erklärt

Es wird hauptsächlich zwischen vier Arten von Akkorden unterschieden:

  • Dur-Akkorde
  • Moll-Akkorde
  • verminderte Akkorde
  • übermäßige Akkorde

Die häufigsten Akkorde und damit auch für Anfänger, auch für Keyboard Akkorde lernen geeignet, sind die Akkorde in Dur und Moll. Diese Akkorde bestehen immer aus den folgenden drei Tönen. Die Klavierakkorde zum Ausdrucken sind hier sehr hilfreich.

  • Dem Grundton
  • Die Terz
  • Die Quinte

Der Grundton, wird immer nach dem Akkord benannt und ist der erste und tiefste Ton in der Tonleiter. Die Terz ist der dritte Ton und der fünfte Ton ist die Quinte. Als Beispiel die C-Dur-Tonleiter sind dies für C-Dur: C – D – E – F – G – A – H – C.

  • C (Grundton)
  • E (Terz)
  • G (Quinte)

Der Dur-Akkord hat folgenden Aufbau:

  • Grundton
  • vier Halbtonschritte
  • Terz
  • drei Halbtonschritte
  • Quinte

Hier hat man zum Merken eine einfache Formel: 4 + 3.

Der Moll-Akkord unterscheidet sich hingegen darin:

  • Grundton
  • drei Halbtonschritte
  • Terz
  • vier Halbtonschritte
  • Quinte

Auch hier gibt es eine einfache Merkformel: 3 + 4.

Ein Dur- und Moll-Akkord unterscheiden sich lediglich durch den mittleren Ton. Er ist um eins vermindert. Die beiden Akkorde sind immer so aufgebaut, egal von welcher Note aus gespielt wird. Die entsprechenden Halbtonschritte werden gezählt, immer vom Grundton aus beginnend.

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