Das Klavier und seine Noten hören lernen

Eine Fähigkeit für die Musiker häufig beneidet werden ist das erkennen von Noten am Gehör. Es erleichtert in vielerlei Hinsicht das Spielen eines Musikinstruments und erleichtert das Erlernen neuer Lieder. Im folgenden wird darauf eingegangen, wie diese Fähigkeit erlernt werden kann und was dafür notwendig ist.

Mit verschiedenen Sinnen zum perfekten Spiel:

  • Das Gehör
  • Das Fingergedächtnis
  • Visuelles Bild (Tasten)
  • Harmoniewissen (Noten)

Viele Musizierende werden durch die Noten abgelenkt, schon allein durch das Umblättern fühlen sie sich im Melodiefluss gestört. Durch ein gutes Gehör und das Fingergedächtnis, kann ein Bild im Kopf entstehen, was die Noten überflüssig macht. Die oberste Lernregel heißt allerdings auch beim Spielen nach Gehör; üben, üben, üben. Klavier spielen lernen fordert viel Geduld und Wiederholung der Übungen.

Das Weltinstrument Klavier

Oft ist es überraschend zu hören, dass man Klavier spielen nur erlernen könnte, wenn man auch Noten lesen kann. Doch viele Beispiele zeigen, Klavier spielen heißt in erster Linie SPIELEN und HÖREN und nicht lesen.Historische musikalische Größen wie zum Beispiel: Mozart oder Tschaikowsky erlernten das Klavier zuerst akustisch.

Der große Vorteil beim Klavier besteht darin, dass man fast auf Anhieb fehlerfrei Töne spielen kann. Das ist bei anderen Instrumenten kaum möglich. Beim Klavier allerdings geht das, denn seine Konstruktion lässt keinen schiefen Ton zu. Mit einem guten Gehör können somit die ersten Akkorde oder einfachen Melodien mit etwas Übung und Fingerspitzengefühl schnell gemeistert werden. Der Phantasie und der Musikalität des Spielers sind kaum Grenzen gesetzt.

Mit wenigen Akkorden zum Erfolg

Da viele weltbekannte Lieder mit denselben drei bis vier Akkorden gespielt werden, fällt es leicht, diese Songs nachzuspielen, da man diese Melodien bereits kennt und mag. Deshalb braucht man sich nicht auf die Noten zu konzentrieren. Wenn man die ersten Lieder und Musikstücke erfolgreich gemeistert hat, gehen die nachfolgenden Songs immer leichter und einfacher zu spielen. Mit jedem neuen Song wird der Erfahrungsschatz reicher und man lernt Parallelen zu anderen Stücken kennen.

Nach Gehör spielen

Klavier akustisch lernen, bedeutet in erster Linie, Lieder und Melodien nach dem Gehör zu spielen. Noten hören lernen hat den großen Vorteil, dass man sich in kurzer Zeit die Grundlagen und Grundtechniken des Spielens selber beibringen kann. Damit erlebt man rasch einen guten Erfolg und die Motivationskurve zeigt schnell nach oben. Es ist erstaunlich, wie viele Songs mit drei bis vier Akkorden auskommen und deshalb gut nach dem eigenen Gehör nachgespielt werden können.

Bewusstes, auditives Lernen ist eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Spiel nach Gehör. Differenzierungen zwischen hart klingenden Akkorden in Dur und weich klingenden Akkorden in Moll können trainiert werden und sind die nächste Voraussetzung für das Musizieren.

Kleine Schritte zum freien Klavier spielen:

–      Eingrenzung der Akkord Auswahl und für den Anfang häufiger vorkommende Akkorde in einer Tonart testen

–      Ein vertrautes Stück einfach mal mit geschlossenen Augen spielen und sich somit völlig dem Gehör anvertrauen

–      Je öfter ein Stück durchgespielt wird (mit und ohne Noten), desto freier wird der Geist und mentale Verkrampfungen lösen sich, alle Informationen verschmelzen zu einem flüssigen Spiel

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